Gemeinderatssitzung vom 27. Juni 2003

Die Kriminalitätsstatistik 2002 für die Gemeinde Wurmberg
stellte Polizeihauptkommissar Ralf Weißert, Leiter des Polizeipostens Mönsheim, dem Gemeinderat in öffentlicher Sitzung am 27. Juni 2003 vor. Er erklärte, dass in der Gemeinde Wurmberg im Jahr 2002 47 Straftaten (im Jahr 2001: 43 Straftaten) begangen worden seien. Es handele sich hierbei vor allem um Sachbeschädigung, Körperverletzung, Vermögensdelikte sowie einfachen und schweren Diebstahl. Im letztgenannten Bereich gebe es einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr, der aber von einigen Diebstählen aus Zigarettenautomaten herrühre. Ansonsten seien in Wurmberg und Neubärental, so Weißert weiter, keine Auffälligkeiten in irgendeiner Weise zu beobachten, auch nicht durch den Betrieb von Jugendräumen in beiden Ortsteilen. Sein Fazit: „In ihrer Gemeinde kann man sich nach wie vor sicher fühlen.“
Die Aufklärungsquote liege mit 29,79% zwar deutlich unter dem Kreisdurchschnitt (58%), beantwortete der Polizeihauptkommissar eine Anfrage von Gemeinderat Dietmar Schaan. Dies rühre allerdings in erster Linie ebenfalls von der gestiegenen Zahl an Automatendiebstählen, bei denen die Täter oftmals nicht mehr ermittelt werden könnten.
Bürgermeister Helmut Sickmüller zeigte sich zufrieden mit der Wurmberger Kriminalitätsstatistik: „Bei uns ist die Welt nach wie vor in Ordnung.“

Für die Erweiterung der Grundschule Wurmberg
vergab der Gemeinderat nach beschränkter Ausschreibung einstimmig zwei weitere Aufträge an die jeweils günstigsten Bieter. Den Zuschlag für den Einbau mobiler Trennwände erhielt die Fa. Günther, Glatten, zum Angebotspreis von 8.251,08 €; den Auftrag über die Lieferung von höhenverstellbaren Schulmöbeln erteilte das Gremium der Fa. VS Möbel, Stuttgart, zum Angebotspreis von 25.362,26 €.
Der Erweiterungsbau der Schule werde, so Planer Thomas Meeh, zum Ende der Sommerferien fertigstellt sein. Zu Beginn des neuen Schuljahres könnten die neuen Räume dann ihrer Bestimmung übergeben werden.

Zur Einrichtung eines Ökokontos
werden als erster Schritt alle gemeindeeigenen Außenbereichsgrundstücke hinsichtlich ihrer ökologischen Aufwertungseignung beurteilt. Der Gemeinderat stimmte dem Vorschlag der Verwaltung einstimmig zu, mit dem Landschaftsarchitekten Thomas Dörr, Hainfeld, einen entsprechenden Vertrag abzuschließen.
Das sog. „Ökokonto“ ermögliche den Gemeinden, bereits im Vorfeld baulicher Maßnahmen ökologische Aufwertungsmaßnahmen durchzuführen und diese zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen der Bauleitplanung als Maßnahmen zum Ausgleich eines naturschutzrechtlichen Eingriffs abzurechnen, erläuterte Hauptamtsleiter Jörg-Michael Teply dem Rat. Landschaftsarchitekt Dörr habe die Bewertung von Flächen für das Ökokonto bereits für die Gemeinde Wimsheim vorgenommen und auch mit der Gemeinde Friolzheim einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen.

Der geplante Bau eines Radweges zwischen Wurmberg und Neubärental
entlang der Kreisstraße K 4570 stand ebenfalls auf der Tagesordnung der letzten öffentlichen Gemeinderatssitzung. Bürgermeister Helmut Sickmüller stellte dem Gremium die Vorentwurfsplanung des Straßenbauamtes Calw vor. Vorgesehen sei die Einrichtung eines durchgehend 2,50 m breiten Fuß- und Radweges nordöstlich der K 4570 vom Ortseingang Neubärental bis zur Zufahrt zum Gewerbegebiet „Steinernes Kreuz“. Dort solle auch eine Bushaltebucht entstehen. Der Kreistag habe die ca. 900 m lange Verbindung zwischen den beiden Ortsteilen in Prioritätsstufe I des Radwege-Ausbau-Rahmenplanes für den Enzkreis aufgenommen, teilte Sickmüller mit. Allerdings erfordere die tatsächliche Umsetzung, die im Jahr 2004 über die Bühne gehen könnte, noch einen Einzelbeschluss des Kreistages und den Grunderwerb. Ob der Enzkreis die Kosten für den Rad- und Fußweg (ca. 210.000 Euro) in voller Höhe übernehme oder die Gemeinde einen Kostenanteil tragen müsse, werde von einer Verkehrszählung abhängig gemacht.


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