Aus der Gemeinderatssitzung vom 23. März 2005

Anordnung der Baulandumlegung für die Gebiete "Nähere Hub / Breiter Weg" und "Banntor / Gasse", Auftragsvergabe zur Verlängerung der Wasserleitung in der Alten Pforzheimer Straße, Projekt des Enzkreises "Orte für Familien"

Für die Baugebiete „Nähere Hub / Breiter Weg“ und „Banntor / Gasse“
hat der Gemeinderat am Mittwoch, den 23. März 2005, durch jeweils einstimmigen Beschluss die Umlegung angeordnet. Ziel der Umlegung ist es, die vorhandenen Grundstücke in den beiden Baugebieten in der Weise neu zu ordnen, dass nach Lage, Form und Größe für die bauliche oder sonstige Nutzung zweckmäßig gestaltete Grundstücke entstehen. Hauptamtsleiter Jörg-Michael Teply hatte dem Gremium zuvor mitgeteilt, dass die Verhandlungen der von der Gemeinde beauftragten STEG Stadtentwicklung Südwest gGmbH, Stuttgart, mit den Grundstückseigentümern beider Baugebiete über deren Beitritt zum Bodenordnungsverfahren weit fortgeschritten seien.

Einvernehmen herrschte bei den Ratsmitgliedern auch über die Zusammensetzung des Umlegungsausschusses, der für beide Baugebiete personenidentisch gebildet wurde und dem neben Bürgermeister Helmut Sickmüller als Vorsitzendem folgende Gemeinderäte angehören:

Mitglieder

Hartmut Weeber CDU 
Christel Schmidt FWV 
Erwin Essig NWV 
Axel Großwendt UBV

Stellvertreter

1. Klaus Dihlmann CDU
2. Karlheinz Binder FWV
3. Nathalie-Sarah Gloß UBV

Der Gemeinderat beschloss zudem, Herrn Dipl.-Ing. Freier Architekt Joerg Weller, Mönsheim, als Bausachverständigen sowie Herrn Dipl.-Ing. (FH) Harald Wolf als örtlich zugelassenen öffentlich bestellten Vermessungsingenieur zur Mitwirkung mit beratender Stimme jeweils in den Umlegungsausschuss zu bestellen.

Zur Verlängerung der Wasserleitung in der Alten Pforzheimer Straße
vergab der Gemeinderat einstimmig die Bauarbeiten an die Fa. Otto Morof, Althengstett, zum Angebotsendpreis von 49.070,89 EUR brutto. Das Unternehmen war günstigster Bieter einer beschränkten Ausschreibung unter fünf Firmen. Die Maßnahme, durch welche die Erschließung von Baugrundstücken in der Alten Pforzheimer Straße sichergestellt werden soll, umfasse die Verlängerung der bestehenden Trinkwasserleitung um ca. 110 m und das Verlegen von fünf Hausanschlüssen (4 x Wasserleitung, 1 x Kanal), erläuterte Bürgermeister Helmut Sickmüller. Sie erstrecke sich von der Einmündung der Straße „Im Steinernen Kreuz“ in östliche Richtung bis zum Anwesen „Alte Pforzheimer Str. 6“.

Wurmberg – ein Ort für Familien
Unter diesem Motto will die Gemeinde Wurmberg an einem Projekt des Enzkreises teilnehmen, das auf Initiative von Landrat Karl Röckinger angeboten wird. Dabei soll unter Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, Verwaltung und Gemeinderat der Bedarf im Sozialbereich erhoben und – soweit möglich – mit freiwilligem Engagement auch umgesetzt werden. Unter dem Gesichtspunkt, dass Familienfreundlichkeit als sog. weicher Standortfaktor für Gewerbeansiedlung, Wohnort- und Arbeitsortwahl immer stärkere Bedeutung erlangt, wird das Projekt „Orte für Familien“ in modifizierter Weise neu aufgelegt. Bürgermeister Helmut Sickmüller: „Zielsetzung ist die Schaffung eines lokalen Bündnisses mit dem Ziel der Verbesserung der sozialen Infrastruktur, Verwirklichung von Familienfreundlichkeit und der Profilschärfung der Gemeinde.“ Arbeitsschwerpunkte und Themen könnten dabei ohne Vorgaben vor Ort festgelegt werden, so der Bürgermeister. Mögliche Themen wären z.B. der Ausbau von Tagesbetreuungsangeboten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf (Kinderbetreuung, pflegebedürftige Angehörige), Angebote für Jugendliche oder auch die Entwicklung eines familienfreundlichen Leitbildes für die Gemeinde oder Verwaltung. Wie Sickmüller ausführte, biete das Landratsamt Enzkreis Unterstützung bei der Prozessgestaltung und –begleitung durch geschulte Moderationskräfte und ggf. Fachkräfte aus den verschiedenen Ämtern an.
Rund um den Ratstisch herrschte zwar die Meinung vor, dass in Wurmberg bereits ein sehr gutes und breit gefächertes Angebot für Familien bestehe – beispielhaft genannt wurden dabei u.a. die sehr gute Vereinsarbeit, Kernzeitenbetreuung an der Grundschule, Jugendräume sowie verlängerte Öffnungszeiten im Kindergarten Wurmberg. Der Gemeinderat folgte aber dennoch der Auffassung des Bürgermeisters: „Wer bereits gut ist, muss dennoch immer bestrebt sein, sich weiter zu verbessern !“
Einig war sich das Gremium auch darüber, dass der Erfolg des Projektes von der Mitarbeit derer abhänge, die sich bislang für das Gemeinwesen nicht engagierten. Gemeinderat Dietmar Schaan (NWV): „Wenn wir es nicht versuchen, werden wir auch niemand Neuen für solch ein Projekt gewinnen können.“
Bei einer Enthaltung beschloss der Gemeinderat schließlich, sich für das Projekt beim Landratsamt anzumelden.


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