Verhaltenstipps zur Vorbeugung von Wohnungseinbrüchen

Zum vorbeugenden Schutz vor Wohnungseinbrüchen wirbt die Gemeindeverwaltung um eine erhöhte Aufmerksamkeit...

Wohnungseinbrüche, die sich leider auch in unserer Gemeinde ereignen, schrecken die Menschen auf und verängstigen sie.

Dies gilt in erster Linie natürlich für die unmittelbar betroffenen Opfer, die neben dem materiellen Schaden auch einer großen psychischen Belastung ausgesetzt sind.

Sie und alle anderen Bürgerinnen und Bürger beschäftigen einmal mehr Fragen wie z.B.

  • Kann ich meine Wohnung bzw. mein Haus überhaupt noch ruhigen Gewissens verlassen?
  • Was kann ich tun, um mich und mein Hab und Gut vor Einbrechern zu schützen?

Im Internet unter https://www.k-einbruch.de/sicherheitstipps/  hat die polizeiliche Kriminalprävention zahlreiche Hinweise veröffentlicht, wie Sie Ihr Zuhause bestmöglich vor Einbrechern schützen können. Neben Sicherheitstipps für baulichen Einbruchschutz z.B. bei Fenstern und Türen oder auch durch Alarmanlagen finden sich dort einige Verhaltensregeln, durch die Wohnungseinbrüchen präventiv entgegengewirkt werden kann.

Die wichtigsten Verhaltenstipps der Polizei:

  • Verschließen Sie Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit.
  • Vorsicht: Gekippte Fenster sind offene Fenster und von Einbrechern leicht zu öffnen.
  • Wenn Sie Ihren Schlüssel verloren haben, wechseln Sie umgehend den Schließzylinder aus.
  • Ziehen Sie die Tür nicht nur ins Schloss, sondern schließen Sie immer zweifach ab – auch wenn Sie Haus oder Wohnung nur kurzzeitig verlassen.
  • Deponieren Sie Ihren Haus- der Wohnungsschlüssel niemals draußen. Einbrecher kennen jedes Versteck!
  • Rollläden sollten zur Nachtzeit – und nach Möglichkeit nicht tagsüber – geschlossen werden. Sie wollen ja nicht schon auf den ersten Blick Ihre Abwesenheit signalisieren. Sorgen Sie nach Möglichkeit durch z.B. zeitgesteuerte Lichtschaltungen zumindest für den Anschein der Anwesenheit von Bewohnern.
  • Lassen Sie bei einer Tür mit Glasfüllung den Schlüssel nicht innen stecken.
  • Öffnen Sie auf Klingeln nicht bedenkenlos, sondern zeigen Sie gegenüber Fremden ein gesundes Misstrauen. Nutzen Sie Türspion und Sperrbügel (Türspaltsperre).
  • Meiden Sie nach Möglichkeit jedwede „Haustürgeschäfte“ oder auch „mildtätig“ gedachte Spenden und Gaben an der Haustür. Lassen Sie keine Fremden in Ihr Haus oder Ihre Wohnung! Es ist nicht auszuschließen, dass diese Art von „Besuchen“ auch dazu dienen kann, Ihre Wohnverhältnisse auszukundschaften!

Einbruchschutz durch Nachbarschaftshilfe

  • Haben Sie ein wachsames Auge nicht nur auf Ihr Haus bzw. Ihre Wohnung, sondern auch auf Häuser und Wohnungen Ihrer Nachbarn. Dies gilt insbesondere während der Dämmerung am Morgen und am Abend.
  • Pflegen Sie den Kontakt zu Ihren Nachbarn – für mehr Lebensqualität und Sicherheit. Denn in einer aufmerksamen Nachbarschaft haben Einbrecher weniger Chancen.
  • Betreuen Sie die Wohnung länger abwesender Nachbarn, indem Sie z.B. den Briefkasten leeren. Es geht darum, einen bewohnten Eindruck zu erwecken.
  • Halten Sie in Mehrfamilienhäusern den Hauseingang auch tagsüber geschlossen. Prüfen Sie, wer ins Haus will, bevor Sie den Türöffner drücken.
  • Sorgen Sie dafür, dass in Mehrfamilienhäusern Keller- und Bodentüren stets verschlossen sind.
  • Achten Sie auf Fremde im Haus oder auf dem Nachbargrundstück und sprechen Sie sie an.
  • Achten Sie bewusst auf gefährdende und verdächtige Situationen. Melden Sie solche Beobachtungen unverzüglich an die zuständigen Polizeidienststellen (tagsüber: Polizeiposten Niefern-Öschelbronn Tel. 07233/3399; nachts und am Wochenende: Polizeirevier Mühlacker 07041/9693-0; im Notfall Tel. 110)!
  • Informieren Sie die Polizei auch bei auf den ersten Blick abwegig erscheinenden Erkenntnissen! Sie müssen sich hierfür nicht rechtfertigen oder gar entschuldigen. Sie können darauf vertrauen, dass Ihren der Polizei geschilderten Beobachtungen nachgegangen wird; scheuen Sie sich aber dennoch nicht, dort entsprechende Rückfragen zu stellen.
  • Alarmieren Sie bei Gefahr (Hilferufe, ausgelöste Alarmanlage) und in dringenden Verdachtsfällen sofort die Polizei über Notruf 110.

Helfen Sie durch Ihre Aufmerksamkeit der Polizei, dass diese wiederum Ihren Nachbarn und Ihnen helfen kann!


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