Förderung für den Ausbau des Breitbandnetzes im Enzkreis

Straubenhardts Bürgermeister Helge Viehweg und Zweckverbandsvorsitzender Jörg-Michael Teply (von links) sowie Thomas Blenke MdL (rechts) freuen sich über die Förderbescheide aus den Händen von Innenminister Thomas Strobl (Zweiter von rechts).

Erstmals auch Maßnahme in Wurmberg bezuschusst

ENZKREIS. Vom geförderten Ausbau des Breitbandnetzes im Enzkreis profitierten auch im April Mitgliedskommunen des Zweckverbands Breitbandversorgung im Enzkreis. So konnten dieser Tage der Verbandsvorsitzende, Wurmbergs Bürgermeister Jörg-Michael Teply, sowie Straubenhardts Bürgermeister Helge Viehweg aus den Händen von Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl Förderbescheide mit einem Gesamtvolumen von 156.377,75 Euro in Empfang nehmen. Damit wurden dem Zweckverband in den ersten vier Monaten dieses Jahres bereits Fördermittel in Höhe von rund  400.000 Euro durch das Land Baden-Württemberg bewilligt.

Die Fördergelder kommen mehreren inner- und überörtlichen Ausbauprojekten in den Verbandskommunen Maulbronn, Mönsheim, Ötisheim, Straubenhardt und – erstmals auch - Wurmberg zugute. Für zwei Baumaßnahmen in Straubenhardt (Conweiler und Feldrennach) wurden Fördermittel in Höhe von 53.176,25 Euro bewilligt. Zudem kann sich die Gemeinde Ötisheim über Zuwendungen in Höhe von 66.084 Euro für Baumaßnahmen in mehreren Straßenzügen freuen. Fördermittel für kleinere Baumaßnahmen in den Verbandskommunen Mönsheim (18.000 Euro), Maulbronn (8.415,00 Euro) und Wurmberg (10.702,50 Euro) vervollständigen die neuesten Förderbewilligungen im Enzkreis.

In Wurmberg betrifft die Förderung eine Mitverlegung von Breitbandinfrastruktur für den FTTB-Ausbau (fiber to the building = Glasfaser bis ins Gebäude) im Bereich der Schießmauer- und Seehausstraße. Die Kosten hierfür beliefen sich auf insgesamt rund 18.000,00 Euro, so dass knapp 60% der Kosten durch die Förderung gedeckt werden.

Ab dem Spätjahr 2019 kann im Enzkreis mit dem Bau der ersten Backbone-Strecken begonnen und in enger Kooperation mit den strategischen Partnern des Zweckverbandes auch vorhandene Infrastruktur angepachtet werden. Anschließend sollen weitere Ausbaugebiete mit der verbandseigenen Glasfaser-Infrastruktur erschlossen werden. Der künftige Netzbetreiber kann dann auf ein rund 230 Kilometer langes Backbone-Netz sowie auf ein umfangreiches innerörtliches Netz in den verschiedenen Verbandskommunen zurückgreifen.

Verbandsvorsitzender Teply zeigte sich zufrieden und zuversichtlich, dass auch künftig weitere Fördermittel für den Zweckverband bewilligt werden: „Wir wollen noch in diesem Jahr mit dem Bau der ersten Neubaustrecken des Backbones sowie mit weiteren innerörtlichen Strecken beginnen.“ Auch hierfür würden erhebliche Fördersummen – dann auch beim Bund – beantragt. Dennoch bleibe auch weiterhin die Förderung für Mitverlegungsmaßnahmen ein wichtiges Anliegen des Zweckverbandes.


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