Zum Jahresbeginn 2021

Licht am Ende des Horizonts - Ausblick über Wurmberg (Aufnahme zur Verfügung gestellt von Hermann Gruhner))

Rück- und Ausblick von Bürgermeister Jörg-Michael Teply

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

im vergangenen Jahr habe ich Ihnen in meinem Neujahrsgruß für 2020 „alles erdenklich Gute, Gesundheit, viel Freude, schöne Begegnungen mit Ihren Mitmenschen und Gottes Segen“ gewünscht. Wie wahrscheinlich die meisten von uns habe ich damals noch nicht geahnt, welche Bedeutung insbesondere die Wünsche für gute Gesundheit und schöne Begegnungen mit Mitmenschen im Jahr 2020 erlangen.

Gesundheit … Egal ob zum Geburtstag oder eben zum Jahreswechsel - einem Mitmenschen gute Gesundheit zu wünschen gehört bei uns zum guten Ton. Was in der Vergangenheit vielleicht eher beiläufig wahrgenommen wurde, ist in den vergangenen Monaten sehr stark in den Fokus gerückt. Unsere Gesundheit ist unser wichtigstes persönliches Gut und dieses wird – nicht nur, aber eben doch in ganz besonderem Maße – durch die Ausbreitung des Corona-Virus bedroht. Um dieses einzudämmen, bedarf es nach wie vor großer Anstrengungen von uns allen. Und auch wenn Sie es ganz allgemein und von mir sicher ebenfalls schon fast nicht mehr hören bzw. lesen können, werde ich nicht müde Sie zu bitten, die jeweils bestehenden Schutzvorschriften zu beachten. Mir ist durchaus bewusst, dass die geltenden Regelungen für die meisten von uns Einschränkungen im täglichen Leben und in der persönlichen Bewegungsfreiheit bedeuten, wie wir sie bislang nicht kannten und uns vor einem Jahr auch noch nicht hätten vorstellen können. Glauben Sie mir bitte: auch ich bin dieses Thema leid und überdrüssig – doch nur wenn jeder von uns seinen Beitrag leistet und wir gemeinsam durchhalten, lässt sich das sichtbare Licht am Ende des Tunnels einigermaßen zügig erreichen.

Und dann sind auch endlich wieder schöne Begegnungen mit den Mitmenschen möglich, die ich uns allen von Herzen wünsche. Die vergangenen Monate haben – so finde ich – sehr eindrücklich aufgezeigt, wie wichtig soziale Kontakte für jede/n von uns sind bzw. wie sehr sie uns fehlen, wenn wir Mitmenschen um uns herum nicht bzw. nur unter großen Einschränkungen treffen können.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wie gewohnt möchte ich zu Jahresbeginn auf das kommunale Geschehen im vergangenen Jahr zurückzublicken und schwerpunktmäßig über die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen in unserer Gemeinde informieren – Corona hat zwar auch in dieser Hinsicht Vieles beeinflusst, aber zum Glück nur wenig tatsächlich verhindert.

Das Jahr 2020 war geprägt von zahlreichen Baumaßnahmen, die teilweise noch im Gange sind und erst in 2021 abgeschlossen werden können.

Die Maßnahme mit den größten sichtbaren Auswirkungen ist sicherlich der Bau eines Kreisverkehrsplatzes im Kreuzungsbereich Uhlandstraße/ Wimsheimer Straße / Hofstättstraße durch das Land Baden-Württemberg. Die Arbeiten dort sind im Großen und Ganzen gut vorangekommen, wenngleich der felsige Untergrund und das aufwändige Verlegen von Ver- und Entsorgungsleitungen für Verzögerungen gesorgt haben. Über Weihnachten und den Jahreswechsel konnte aber wenigstens die Fahrspur von der Pforzheimer Straße in Richtung Wimsheim als Einbahnstraße provisorisch für den Verkehr freigegeben werden. Wenn es die Witterungsbedingungen zulassen, gehen die Arbeiten dort zeitnah weiter. Ebenso soll in den nächsten Wochen auf der Außenstrecke der Landesstraße nach Wimsheim im Zuge der Baumaßnahme die Fahrbahndecke erneuert werden. Mit einer Fertigstellung der gesamten Maßnahme ist nach heutigem Stand bis Ende März 2021 zu rechnen. Dann enden auch die Verkehrsbelastungen, die der Umleitungs- und Ausweichverkehr auf verschiedenen Gemeindestraßen mit sich bringt – für die Geduld der Anwohner*innen und deren meist großes Verständnis möchte ich mich an dieser Stelle nochmals ausdrücklich bedanken.

Die zweite große Baumaßnahme in unserer Gemeinde, die erst in diesem Jahr fertiggestellt wird, betrifft den Neubau eines Regenüberlaufbeckens mit 350 m³ Volumen in geschlossener Bauweise und eines Regenrückhaltebeckens mit 2.050 m³ Volumen in „offener Erdbauweise“ am Talweg. Die mehr als 2,0 Mio. EUR teure Maßnahme ist ein wichtiger Baustein zur Sicherstellung einer zukunftsfähigen Abwasserbeseitigung unserer Gemeinde. Mit einer Aufdimensionierung der oberhalb dieser neuen Anlage gelegenen Kanalisation sowie der Ertüchtigung des Regenüberlaufbeckens Birkhof stehen in den kommenden Jahren weitere Maßnahmen an, um die rechtlichen Vorgaben nachhaltig zu erfüllen. Diese Investitionen wirken sich leider auch auf die Abwassergebühren aus, da es sich bei der Abwasserbeseitigung um eine sog. „kostenrechnende Einrichtung“ der Gemeinde handelt und die Gebühren im Nachgang neu kalkuliert werden müssen.

Nach längerer Planungszeit als erwartet wurde mit der Erschließung des Gebiets „Banntor/Gasse II“ im Jahr 2020 ein erster Schritt zur dringend notwendigen Schaffung neuer Wohnbauflächen in die Tat umgesetzt. Wie groß der Bedarf ist, zeigt allein schon die Tatsache, dass für die 10 gemeindeeigenen Baugrundstücke im Gebiet „Banntor/Gasse II“ insgesamt 164(!) Bewerbungen vorlagen. Die Entscheidungsfindung über die Vergabe der einzelnen Plätze war für den Gemeinderat alles andere als einfach, wie Sie sich vielleicht vorstellen können: 10 glücklichen Parteien stehen 154 andere gegenüber, deren Hoffnungen oder gar Erwartungen leider nicht erfüllt werden konnten. Insofern habe ich volles Verständnis für enttäuschte Reaktionen, mit denen ich oder Mitglieder des Gemeinderates konfrontiert wurden – sofern diese sachlich bleiben und im direkten Gespräch geäußert werden (und nicht „hintenrum“ und mit abenteuerlichen Mutmaßungen verbunden erfolgen).
Mit den Gebieten „Quellenäcker II“ und „Bei den Zeitelbäumen“ befinden sich weitere Wohnbaugebiete in Planung, die hoffentlich ebenfalls bald dazu beitragen werden, der ungebrochen großen Nachfrage nach Wohnbauland wenigstens etwas mehr gerecht zu werden. Für das erst genannte Gebiet sieht die weitere zeitliche Planung den Abschluss der Verfahren für den Bebauungsplan und die Bodenordnung sowie die Ausführungsplanung und Vergabe der Erschließungsarbeiten im Jahr 2021 vor, so dass die Gebietserschließung dann im Jahr 2022 erfolgen könnte. Beim Gebiet „Bei den Zeitelbäumen“ gilt es für die dortige Grundstückseigentümergemeinschaft und die Gemeinde, zunächst miteinander das passende städtebauliche Konzept - möglichst für ein Gebiet mit größerer Bebauungsdichte als in anderen Neubaugebieten üblich - zu finden. Auf dieser Grundlage sind dann die technischen und rechtlichen Umsetzungsmöglichkeiten zu prüfen.

Die Fußwegverbindung zwischen Wurmberg und Neubärental konnte nach mehrjährigem Vorlauf im Jahr 2020 endlich umgesetzt werden. Zwar wartet die Gemeinde immer noch auf die tatsächliche Bewilligung der in Aussicht gestellten Landesförderung von rund 95.000 EUR – aber wenigstens wurde seitens des Landes ein förderunschädlicher Maßnahmenbeginn zugesagt. Rund 350.000 EUR kostete die Maßnahme insgesamt, weil in diesem Zuge auch eine im maßgeblichen Bereich liegende Wasserleitung mit erneuert wurde. Für das Jahr 2021 sind im Entwurf des Haushaltsplanes zudem noch finanzielle Mittel für die Errichtung einer wegbegleitenden Solarbeleuchtung eingestellt.
Ein paar kritische Stimmen haben hinterfragt, warum denn der Weg nicht als kombinierter Fuß- und Radweg gebaut worden ist. Die Gründe hierfür, die ich an dieser Stelle gerne nochmals wiederhole, liegen im finanziellen Aufwand: ein solcher Weg hätte aufgrund der rechtlichen Vorschriften auf seiner kompletten Länge von rund 800 Metern um mindestens einen Meter breiter gebaut werden müssen und zu deutlich höheren Kosten geführt. Gleichzeitig wäre aber eine Landesförderung für einen Radweg nicht möglich gewesen, da das Verkehrsaufkommen auf der Kreisstraße zwischen Wurmberg und Neubärental hierfür zu gering ist.

In der Birkhofstraße in Neubärental wurde im vergangenen Jahr eine gemeinsame Tiefbaumaßnahme der Netze BW und der Gemeinde bewerkstelligt. Dabei verlegten die Netze BW Stromleitungen sowie – im Auftrag des Zweckverbandes Breitbandversorgung im Enzkreis – Leerrohrinfrastruktur für schnelles Internet in die Erde. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass zum einen die noch bestehenden Freileitungen zur Stromversorgung zeitnah abgebaut werden und zum anderen die Gebäude entlang der Birkhofstraße – sobald (förder-)rechtlich zulässig - einen Glasfaseranschluss für gigabitfähige Internetverbindungen erhalten können. Die Gemeinde Wurmberg hat im Zuge dieser Baumaßnahme die Wasserleitung in der Birkhofstraße erneuert.
Für etwas Unverständnis hat in diesem Zusammenhang teilweise gesorgt, dass im Rahmen der Arbeiten nicht auch gleich der Gehweg in der Birkhofstraße komplett erneuert worden ist. Doch auch diese Entscheidung erfolgte vor dem Hintergrund der damit verbundenen Kosten: Nach anfänglicher Kostenberechnung lag der Anteil der Gemeinde für die Baumaßnahme in der Birkhofstraße bei rund 190.000 EUR brutto. Bedingt durch den unerwartet schlechten Unterbau der Straße im Bestand musste die Fahrbahn jedoch entgegen der ursprünglichen Planung auf ihrer gesamten Breite sowie auf längerer Strecke erneuert werden, wodurch die Kosten auf rund 300.000 EUR angestiegen sind. Eine zusätzliche Kompletterneuerung des Gehwegs hätte mit weiteren ca. 78.000 EUR zu Buche geschlagen und somit die Kosten im Vergleich zur ursprünglichen Kostenberechnung verdoppelt. Angesichts vieler weiterer vor der Gemeinde liegender und zu finanzierender Aufgaben in den nächsten Jahren – siehe hierzu nachher mehr - erfolgte daher letztlich der Verzicht auf eine Kompletterneuerung des Gehwegs.

Zur Förderung der Elektromobilität stehen im Gewerbegebiet „Dachstein“ nahe des Tank- und Waschparks seit kurzem öffentliche Schnellladesäulen mit insgesamt vier Ladepunkten zur Verfügung, welche die Netze BW dort eingerichtet haben. Zusätzlich gibt es vor dem Rathaus die Möglichkeit, an einer Elektroladesäule sein Fahrzeug „aufzutanken“. Es kann dort mit der EnBW-Ladekarte mobility+ (die App kann über die App-Stores heruntergeladen werden; Informationen auf www.enbw.com ), aber auch mit allen „offenen“ Ladekarten getankt werden. Lediglich mit den Karten der Anbieter, die eine Betankung nur an ihren eigenen Stationen zulassen, ist ein Laden nicht möglich.
Neben dem öffentlichen Ladepunkt beim Rathaus wird dort auch das gemeinsame e-Car-Sharing-Projekt der Gemeinden Mönsheim, Wimsheim und Wurmberg sowie der Stadt Heimsheim mit dem Anbieter „twist mobility“ und der EnBW beheimatet sein. Das Projekt steht in den Startlöchern, lediglich die Beschränkungen der Corona-Pandemie haben bislang die Übergabe des hierfür vorgesehenen Renault Zoe Z.E. 50 an die Gemeinde Wurmberg verhindert.

Neben diesen mehr oder weniger sichtbaren baulichen Maßnahmen startete im vergangenen Jahr auch die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Ortsmitte II“. Noch ist davon wenig zu sehen, doch werden hoffentlich viele private Eigentümer im Sanierungsgebiet die Fördermöglichkeiten in den nächsten Jahren in Anspruch nehmen und damit ihr Eigentum sowie dessen Umgebung aufwerten. Auch die Gemeinde selbst hat in dieser Hinsicht Einiges vor, ist aber in vielen Bereichen auf die Mitwirkungs- bzw. Verkaufsbereitschaft anderer angewiesen, z.B. wenn es um eine bauliche Innenentwicklung gehen soll.

Neben der Ortskernsanierung und den weiteren vorstehend teilweise bereits aufgeführten Vorhaben hat sich die Gemeinde Wurmberg für das noch junge Jahr 2021 aber wiederum noch Einiges Mehr vorgenommen bzw. sind vielfältige Aufgabenstellungen zu erfüllen und Herausforderungen zu meistern.

Vieles wird sich dabei in diesem Jahr um unsere Grundschule drehen. Dort gilt es, das Schulgebäude für eine Weiternutzung in den nächsten fünf Jahren brandschutztechnisch zu ertüchtigen sowie zur Verfügung stehende Fördermittel für die Digitalisierung sinnvoll zu verwenden. Gleichzeitig müssen die Planungsüberlegungen für einen Schulhausneubau vorangebracht werden.

Noch im alten Jahr haben die Gemeinden Friolzheim, Mönsheim, Wimsheim und Wurmberg zusammen mit den Stadtwerken Pforzheim die notwendigen Beschlüsse zur Gründung eines Zweckverbands „Wasserversorgung im Heckengäu“ gefasst. Durch den Zusammenschluss versprechen sich die Beteiligten eine nachhaltige Sicherung der Wasserversorgung sowohl in qualitativer als auch in quantitativer Hinsicht. Der Zweckverband hat nunmehr die Aufgabe, den Auf- und Ausbau der gemeinsamen Wasserversorgung zügig in die Wege zu leiten und die notwendigen Maßnahmen auf den Weg zu bringen.

Eine weitere bedeutende Investition in die Zukunft unserer Gemeinde ist der Breitbandausbau, d.h. die Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen. Der Zweckverband Breitbandversorgung im Enzkreis bereitet für unseren Ortsteil Wurmberg und Teile anderer Mitgliedskommunen derzeit die europaweite Ausschreibung für die Planung und den Bau von Glasfaserinfrastruktur bis in jedes Gebäude (FTTB = Fiber to the building) vor. Parallel dazu läuft derzeit die Vorvermarktung durch Vodafone Deutschland, dem künftigen Betreiber dieses Breitbandnetzes. Mir ist es an dieser Stelle wichtig, nochmals für das Projekt zu werben. Wenn Sie als Eigentümer sich jetzt dazu entscheiden, Ihr im Ausbaugebiet liegendes Gebäude an das künftige Glasfasernetz anschließen zu lassen und hierzu den Grundstücksnutzungsvertrag mit dem Zweckverband abschließen, profitieren Sie in zweierlei Hinsicht: Sie sparen rund 2.500,-- EUR Baukosten für den Hausanschluss und steigern gleichzeitig den Wert Ihrer Immobilie.
Wie wichtig schnelle Internetanschlüsse schon heute sind, haben die Erfahrungen der vergangenen Monate unter den Bedingungen der Corona-Pandemie eindrücklich gezeigt. Arbeiten im Home Office mit gleichzeitiger Nutzung von mehreren Geräten, dazu vielleicht noch Familienmitglieder die parallel dazu Filme oder Musik streamen – so manches Heimnetzwerk ging dabei in die Knie. Mit einem Glasfaseranschluss sind diese Sorgen passé und die Voraussetzungen für die digitale Zukunft auch in Ihrem Haus geschaffen – ganz gleich, ob Sie das schnelle Internet durch Abschluss eines Endkundenvertrags beim Betreiber bei Verfügbarkeit dann auch gleich nutzen oder nicht.

Allein diese drei wichtigen Zukunftsinvestitionen – Grundschule, Wasserversorgung und Breitbandausbau – bedeuten trotz zumindest teilweise zu erwartender (hoher) Förderung große finanzielle Kraftanstrengungen für die Gemeinde Wurmberg. Und es bleibt ja nicht dabei: auch die oben angeführten bereits begonnenen Maßnahmen müssen finanziert werden, ebenso weitere Vorhaben in den Bereichen Straßenbau und –unterhaltung, Kindertageseinrichtungen oder Feuerwehr. Der Haushaltsplan für das Jahr 2021 und die Finanzplanung für die drei darauffolgenden Jahre wurden in dieser Woche im Gemeinderat eingebracht mit den zwei Kernaussagen, dass bei planmäßigem Verlauf frühestens im Jahr 2023 wieder mit einem positiven Betriebsergebnis zu rechnen und voraussichtlich im Jahr 2022 eine Kreditaufnahme unumgänglich sein wird. Mit diesem Wissen und vor diesem Hintergrund bitte ich nochmals um Verständnis dafür, dass – wie oben an den Beispielen Birkhofstraße sowie Wegverbindung zwischen Wurmberg und Neubärental erläutert – nicht jede Maßnahme, die für sich gesehen durchaus Sinn macht, derzeit (gleich) zur Umsetzung kommen kann.

Ganz zum Schluss möchte ich noch auf ein wichtiges Thema zu sprechen kommen, dass ohne Corona wohl DIE zentrale Rolle in meinem Gruß zum neuen Jahr gespielt hätte: das Doppeljubiläum 800 Jahre Wurmberg und 300 Jahre Neubärental!

Wie gerne würde ich Ihnen an dieser Stelle einen Überblick über all die geplanten Veranstaltungen im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten geben – doch bekanntermaßen haben wir, d.h. die örtlichen Vereine und Organisationen im Schulterschluss mit Gemeinderat und –verwaltung, sehr frühzeitig im vergangenen Jahr die Reißleine gezogen. Unter Pandemiebedingungen lassen sich nun einmal solche Großveranstaltungen nicht vernünftig und vor allem ohne unwägbares (finanzielles) Risiko planen.

Dennoch verlieren wir dieses Jubiläum nicht aus dem Blick und überlegen, welche kommunalen Aktivitäten und vielleicht auch kurzfristig organisierbare Veranstaltungen im Laufe des Jahres möglich sind. Und ich bin mir sicher, dass unsere örtlichen Vereine und Organisationen noch Einiges auf die Beine stellen werden, so es denn die Infektionslage erlaubt.

Das vergangene Jahr hat eher im privaten Bereich, im Rahmen nachbarschaftlicher Unterstützung gezeigt: es kommt auf jede/n Einzelne/n von uns an! Wenn ich Revue passieren lasse, was es während der Corona-Pandemie an Einfallsreichtum, Engagement und Hilfsbereitschaft gegeben hat, und mir vorstelle, dies alles wird nach dem Ende der Pandemie auch wieder in unsere örtliche Gemeinschaft eingebracht, dann freue ich mich sehr auf das, was wir gemeinsam bewerkstelligen werden.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen – auch im Namen des Gemeinderates und der Verwaltung - alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit und Optimismus, im Jahr 2021!

 

Ihr
Jörg-Michael Teply
Bürgermeister