Städtebauliche Erneuerung „Ortsmitte II“

Die Abgrenzung des Sanierungsgebiets "Ortsmitte II"

Für starke Quartiere, ein attraktives Lebensumfeld und ein gutes Leben in der Nachbarschaft – die Städtebauförderung ist eines der wichtigsten Instrumente der Stadtentwicklung. Am 14. Mai 2022 fanden deutschlandweit Veranstaltungen unter dem Motto „Wir im Quartier“ zur Städtebauförderung statt. Städte und Gemeinden informieren an diesem Tag über ihre Projekte, Planungen und Erfolge – und laden dazu ein, an der Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes mitzuwirken. Aus diesem Anlass möchten wir Sie über den aktuellen Stand unseres Sanierungsgebietes informieren.

  • Bewilligungszeitraum: 2019 - 2028
  • Gebietsgröße: 6,16 ha
  • Förderrahmen: 1.333.333 €
  • Bereits geförderte Projekte: 3

Seit 2020 können private Eigentümer:innen Fördermittel für die Erneuerung ihres Gebäudes erhalten. So konnten bereits drei private Vereinbarungen abgeschlossen werden. Weitere Maßnahmen sind aktuell geplant.

Die Sanierungsziele

Entwicklung einer lebendigen und zukunftsfähigen Ortsmitte: Um die Ortsmitte zu stärken, soll einerseits der ursprüngliche, dörfliche Charakter der Ortsmitte erhalten werden, andererseits soll die Ortsmitte durch diverse Maßnahmen zukunftsfest gemacht werden. Dazu zählen z.B. die Schaffung von barrierefreien und sicheren Fuß- und Radwegen.

(Energetische) Sanierung des Gebäudebestands: Auch die Bestandsbebauung im Sanierungsgebiet soll an aktuelle und künftige Anforderungen angepasst werden. Darunter fällt insbesondere die energetische Sanierung privater Wohngebäude, aber auch die Sanierung von Gebäuden des Gemeinbedarfs.

Waldenser Quartier: Im Bereich des Waldenser Quartiers soll die Sicherung der städtebaulichen Struktur und des Ortsbildes einhergehen mit einer Aufwertung des öffentlichen Raumes. Die Straßenräume sollen durchgrünt, und das Quartier fußläufig an den Landschaftsraum Brunnenwiesen angeknüpft werden.

Nutzung von Innenentwicklungsflächen mit dem Schwerpunkt Wohnen: Um eine weitere Zersied- lung zu vermeiden, sollen vorhandene Flächenpotenziale im Innenbereich konsequenter genutzt werden. Dadurch sollen unterschiedliche Wohnformen für alle Generationen geschaffen werden.

 

Ihr Weg zum sanierten Objekt

  1. Unverbindliches Beratungsgespräch mit der STEG vereinbaren
  2. Gebäudeerhebung und Ergebnisbericht mit Maßnahmen und Kostenschätzung
  3. Konkretisierung des Vorhabens durch den/die Eigentümer:in mittels Angeboten und ggf. Plänen
  4. Feinabstimmung mit Gemeinde und STEG über Förderung und Gestaltung
  5. Unterzeichnung einer Erneuerungsvereinbarung über alle wichtigen Punkte
  6. Baubeginn und Auszahlungen entsprechend dem Baufortschritt
  7. Schlussabrechnung und Auszahlung der letzten Fördermittel

Noch bis 2028 können alle Eigentümer:innen im Sanierungsgebiet attraktive Zuschüsse, steuerliche Abschreibung und eine kostenlose Beratung für Ihre Gebäudesanierung in Anspruch nehmen. Im Auftrag der Gemeinde Wurmberg ist die STEG als Sanierungsträger Ihr Hauptansprechpartner, der Sie kostenlos und unverbindlich berät. Wir freuen uns auf Ihren Anruf, denn nur gemeinsam mit Ihnen kann die Sanierung erfolgreich gestaltet werden!

Kontakt

Heike Pletz
0711/21068-161
heike.pletz@steg.de

die STEG Stadtentwicklung GmbH
Olgastraße 54
70182 Stuttgart