Sitzungsbericht vom 27.03.2002

Zum Neubau eines Feuerwehrgerätehauses und eines Bauhofgebäudes hat der Gemeinderat dem Abschluss eines Architektenvertrages auf der Grundlage der HOAI mit dem Wurmberger Architekten Ralph Boger, Uhlandstr. 17, zugestimmt

Im Bereich des ehemaligen Anwesens „Blank“ (Alte Pforzheimer Str. 11), das die Gemeinde erworben hat, soll dieser Gebäudekomplex entstehen. Voraussetzung für eine zeitnahe Umsetzung des Vorhabens sei jedoch, so Bürgermeister Sickmüller in der Sitzung am vergangenen Freitag, dass der Gemeinde ein entsprechender Landeszuschuss zügig gewährt werde und der Erlös aus der Veräußerung der gemeindeeigenen EnBW-Aktien - wie in der Finanzplanung vorgesehen – im Jahr 2003 zur Verfügung stehe.

Den Kauf eines Radladers für den Bauhof beschloss der Gemeinderat ebenfalls in seiner jüngsten öffentlichen Sitzung. Gemeindekämmerer Grössle führte aus, dass der derzeit eingesetzte Radlader so sehr abgenutzt sei, dass eine Ersatzbeschaffung erforderlich werde. Der Gemeinderat folgte der Empfehlung des Bauausschusses und entschied sich für den Erwerb eines Caterpillar Radladers 906 der Fa. Zeppelin, Böblingen, zum Preis von 39.324,-- € (brutto, inkl. Inzahlungnahme des vorhandenen Radladers).

An einer Bündelausschreibung des kommunalen Strombedarfs durch den Gemeindetag Baden-Württemberg wird die Gemeinde Wurmberg – wie die meisten anderen Kommunen im Land auch – teilnehmen. Aufgrund einer Gesetzesänderung müssen Stromlieferungen künftig öffentlich ausgeschrieben und nach den Vorschriften der Verdingungsordnung für Leistungen (VOL) an den günstigsten Bieter vergeben werden. Der Gemeindetag Baden-Württemberg hat den Gemeinden eine Bündelausschreibung angeboten, um so ein günstigeres Ergebnis erzielen zu können.
Die Ausschreibung für die Lieferung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen hat der Gemeinderat zum gegenwärtigen Zeitpunkt abgelehnt. Da der sog. „Ökostrom“ nur erheblich teurer als herkömmlicher Strom bezogen werden könne und eine Alternativausschreibung nicht möglich sei, solle eine erste Vertragslaufzeit (ca. 2 – 3 Jahre) abgewartet werden, so der Beschluss des Gremiums. Bis zu einer neuerlichen Ausschreibung lägen dann erste Erfahrungswerte vor, so dass der Gemeinderat hierüber erneut beraten könne.

Eine Satzung zur Änderung der bestehenden Feuerwehrsatzung ermöglicht Jugendlichen bereits ab dem vollendeten 10. Lebensjahr, der Jugendabteilung der Freiwilligen Feuerwehr beizutreten. Wie Feuerwehrkommandant und Gemeinderat John-Marco Fader, Wurmberg, bestätigen konnte, praktiziere die Feuerwehr bereits seit längerem erfolgreich die Integration und Ausbildung jüngerer Mädchen und Buben. Die erforderliche Satzungsänderung wurde vom Gemeinderat einstimmig erlassen; ihr Wortlaut ist in dieser Ausgabe des Amtsblattes ebenfalls abgedruckt.

Baugesuche
Der Gemeinderat stimmte den erforderlichen Befreiungen zur Errichtung einer Werkhalle mit Einfamilienhaus und Carport auf dem Grundstück Flst.Nr. 4297/6, Im Welschen Feld 10, zu und erteilte auch das erforderliche Einvernehmen zum Antrag auf Erteilung einer Baugenehmigung zum Umbau eines Wohnhauses mit Dachgauben auf dem Grundstück Flst.Nr. 162, Brunnenbergstr. 8.

Für die Ansiedlung von Einkaufsmärkten an der Landesstraße L 1135 (Ortsausgang in Richtung Wiernsheim) übergab Monika Quitz, Neubärental, am Ende der öffentlichen Gemeinderatssitzung mehrere Unterschriftslisten an Bürgermeister Sickmüller. Gemeinsam mit anderen Frauen habe sie die Unterschriften innerhalb weniger Tage in Betrieben und Haushalten im Ort gesammelt. Mit der Unterschriftenaktion wollten die Bürgerinnen und Bürger ihrer Forderung zur Sicherstellung der örtlichen Versorgung Ausdruck verleihen und die Bemühungen von Gemeinderat und –verwaltung unterstützen, so Frau Quitz. Bürgermeister Sickmüller freute sich über den Zuspruch aus der Bevölkerung und dankte Frau Quitz stellvertretend für alle Beteiligten für das Engagement.


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