Aus der Gemeinderatssitzung vom 30. November 2001

Im Kindergarten Neubärental / Über die Schuldendienstverteilung / Der Gesangverein 1861 Wurmberg e.V. / Die Verbandsversammlung / uvm.

Im Kindergarten Neubärental
müssen im Bereich der Gruppenräume Fenster und Jalousien erneuert werden. Billigster Bieter bei einer Ausschreibung der Leistungen war die Firma Widmann Metalltechnik GmbH, Wurmberg, mit einem Angebotspreis von
DM 40 968,88. Sie erhielt deshalb vom Gemeinderat einstimmig auch den Auftrag.

Über die Schuldendienstverteilung
für die Jahre 2002 bis 2006 für größere Investitionsmaßnahmen des Schulverbandes „Platte“ (Anbau Technikräume und Hauswirtschaftstrakt, Erneuerung der Fenster und Dachsanierung) wird zwischen den Verbandsgemeinden Wiernsheim und Wurmberg aufgrund der jeweiligen Schülerzahlen der vergangenen fünf Jahre eine neue Vereinbarung abgeschlossen. Der Empfehlung der Verbandsversammlung des Schulverbandes, den Verteilungsschlüssel mit
64 v.H. zu Lasten der Gemeinde Wiernsheim und mit 36 v.H. zu Lasten der Gemeinde Wurmberg festzulegen, gab der Gemeinderat in der öffentlichen Sitzung am vergangenen Freitag seine Zustimmung.

Der Gesangverein 1861 Wurmberg e.V.
beabsichtigt, innerhalb des Vereins einen Kulturkreis zu gründen, um damit insbesondere das örtliche kulturelle Angebot zu erweitern. In der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 30. November erläuterte Frau Marie-Luise Schaan als zuständiges Vorstandsmitglied die Ideen und Vorstellungen zu dieser Initiative. Gedacht sei an jährlich bis zu zwei gesangliche, musikalische oder literarische Veranstaltungen, ebenso an eine Kunstausstellung. Angesprochen werden sollen vor allem auch Kinder, beispielsweise mit einer Märchenwanderung. Von der Gemeinde erhoffe man in erster Linie Unterstützung bei Überlassung von Räumlichkeiten (z.B. Saal des Feuerwehrhauses) und zunächst nicht im finanziellen Bereich.
Der Bürgermeister und Mitglieder des Gemeinderates fanden lobende Worte für die Initiative des Gesangvereins. Das Gremium sicherte angemessene Unterstützung zu, wobei Einzelheiten zu gegebener Zeit noch zu klären sind.

Die Verbandsversammlung
des Gemeindeverwaltungsverbandes „Heckengäu“, der aus den Verbands-gemeinden Friolzheim, Heimsheim, Mönsheim, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg besteht, tagte am 19. November öffentlich im Schlosssaal des Rathauses in Heimsheim und hatte zur Behandlung als wichtigsten Tagesordnungspunkt die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes für das Verbandsgebiet. Änderungsanträge seien, so der Bürgermeister in der Gemeinderatssitzung, von den Gemeinden Friolzheim (Lärmschutzwall entlang Autobahn), Heimsheim (Gewerbegebiet Autobahnmeisterei), Mönsheim (Gewerbegebiet mit Weissach entlang der geplanten neuen Trasse der L 1177 und für Einkaufsmarkt östlich Baugebiet „Gödelmann“) und Wurmberg (Gewerbegebiet „Beim Banntor“ am Ortsausgang Richtung Wiernsheim – südliche Seite – wegen Einkaufsmärkten) gestellt worden und hätten auch die Zustimmung der Verbandsversammlung gefunden. Die Bürgerbeteiligung erfolge im Wege der Offenlage des Plans in der Geschäftsstelle des Gemeindeverwaltungsverbandes „Heckengäu“ sowie in den Rathäusern der Verbandsgemeinden.
Bürgermeister Helmut Sickmüller und die Gemeinderäte Erwin Essig und Gerhard Hermann (beide vertreten als weitere Mitglieder die Gemeinde Wurmberg beim Verband) rügten das Verhalten und die Äußerungen des Wiernsheimer Bürgermeisters Karlheinz Oehler in der Sitzung der Verbandsversammlung im Zusammenhang mit der beabsichtigten Ansiedlung von Einkaufsmärkten in Wurmberg.

Im Prüfungsbericht
des Landratsamtes Enzkreis – Kommunalamt – vom 25. Oktober 2001 für die Jahresrechnungen 1992 bis 1999 habe die Prüfungsbehörde der Gemeinde Wurmberg eine solide und vorausschauende Finanzpolitik und einen hohen Stand der Aufgabenerfüllung bescheinigt. Außerdem sei, so Bürgermeister Helmut Sickmüller gegenüber dem Gemeinderat, die Finanzierung der Investitionen mit 69 % Eigenmitteln als günstig bezeichnet worden.

Für den Gemeindewald Wurmberg
ist ab 1. Dezember 2001 Forstinspektor Rolf Müller zuständig. Dies habe das Forstamt Mühlacker mitgeteilt, erklärte Bürgermeister Helmut Sickmüller in der Gemeinderatssitzung. Müller übernehme das Revier von Förster Bent Hagen, der z.Zt. im Innendienst des Forstamtes tätig sei und Anfang 2003 im Forstamt Baiersbronn das Revier Jägerhaus übertragen bekomme.

Baugesuche
Der Gemeinderat erteilte sein Einvernehmen zu den Anträgen auf Erweiterung des bestehenden Lager- und Geräteschuppens auf dem Grundstück Flst.Nr. 5131, Öschelbronner Str. 52, sowie auf Umbau und Erweiterung des bestehenden Wohnhauses auf dem Grundstück Flst.Nr. 2498, Reutstr. 18.
Überdies stimmte das Gremium den beantragten Befreiungen der Fa. Bemeko GmbH, Illingen, für den Neubau eines Produktionsgebäudes mit Büro- und Sozialräumen auf dem Grundstück Flst.Nr. 4297/7, Im Welschen Feld, zu. Die Spezialisten für die Herstellung umwelttechnischer Anlagen zur Luftreinhaltung wollen ihren Betrieb in das neue Wurmberger Gewerbegebiet "Käppelesäcker" umsiedeln.
Der Bürgermeister teilte in diesem Zusammenhang ferner mit, dass die Gemeinde dort ein weiteres Grundstück verkauft habe. Die Fa. Schleuniger mit Hauptsitz in der Schweiz werde ebenfalls "Im Welschen Feld" ein Produktionsgebäude errichten und ihren Standort im Enzkreis von Neuhausen nach Wurmberg verlegen.


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