Aus der Gemeinderatssitzung vom 28. März 2003

Ehrung von Blutspendern / Die Karl-Friesinger-Straße / Der genehmigte Flächennutzungsplan / Das nächste EURO-Bärental-Treffen / Beim Jugendtreff in der Luzernestraße

Ehrung von Blutspendern
Im Auftrag des Deutschen Roten Kreuzes ehrte Bürgermeister Helmut Sickmüller bei der Gemeinderatssitzung zwei Bürgerinnen und einen Bürger für freiwilliges und unentgeltliches Mehrfachblutspenden. Karin Wacker, Claudia Maxeiner und Otto Seemüller erhielten für jeweils 25 Blutspenden die Blutspender-Ehrennadel in Gold mit goldenem Lorbeerkranz und eingravierter Spendenzahl. Der Bürgermeister sprach herzliche Dankesworte und übergab außerdem ein Präsent der Gemeinde (siehe Foto). Joachim Hailer, der bei der Ehrung verhindert war, hatte 10 Blutspenden geleistet und erhält vom DRK dafür die Blutspender-Ehrennadel in Gold.

Die Karl-Friesinger-Straße
erhält von der Einmündung Gollmerstraße bis Gebäude Nr. 44 einen Vollausbau. Dies beschloss der Gemeinderat einstimmig in der öffentlichen Sitzung. Meinrad Welte vom beauftragten Büro GKW Ingenieure, Friolzheim, erläuterte zuvor dem Gremium die Baumaßnahme. Aufgrund der Schäden an der Fahrbahndecke und des schlechten Schichtenaufbaues der Straße könne eine Sanierung nicht vorgenommen werden. Die Karl-Friesinger-Straße müsse man an dem besagten Teilstück deshalb nach dem derzeit üblichen Straßenaufbau ausbauen. Eine einheitliche Fahrbahnbreite sei durch die vorhandene Grundstückssituation nicht möglich; sie differiere zwischen 4,40 m und 6,40 m. Auf beiden Straßenseiten würde die Planung Sicherheitsstreifen (2 Großpflastersteine, Granit) vorsehen. Die Anlegung eines Gehweges habe man untersucht, aufgrund der örtlichen Gegebenheiten scheide dies jedoch leider aus. Die Kostenberechnung für die Maßnahme würde einen Betrag von 360 000 € ergeben, man hoffe allerdings, dass die öffentliche Ausschreibung ein günstigeres Ergebnis bringe. Vorgesehen sei der Baubeginn Mitte Juni 2003.

Der genehmigte Flächennutzungsplan
für den Gemeindeverwaltungsverband „Heckengäu“ sieht auf Gemarkung Wurmberg u.a. auch die Ausweisung eines Wohnbaugebietes „Nähere Hub / Breiter Weg“ (ca. 3,3 ha) und im Bereich „Bronnenfeld“, Neubärental (ca. 1,6 ha) vor.
Bürgermeister Helmut Sickmüller erklärte in der öffentlichen Gemeinderatssitzung, dass beide Gebiete jeweils auf einstimmigen Beschluss des Gemeinderates in der vergangenen Amtsperiode in den Flächennutzungsplan aufgenommen wurden und man hierfür auch nachvollziehbare Gründe angeben konnte. So würde ein Gebiet „Nähere Hub / Breiter Weg“ insbesondere die Erschließung des Wohnbaugebietes „Quellenäcker“ verbessern und eine Verkehrsentlastung vor allem in der Klosterwaldstraße bringen. In Neubärental stelle ein Gebiet „Bronnenfeld“ eine Abrundung des vorhandenen Baugebietes „Brunnenfeld/Förchlesäcker“ dar, nachdem man dort „angeschnittene“ Grundstücke habe einbeziehen müssen. Mit der baldigen Erschließung eines neuen Baugebietes in Neubärental könne dort außerdem aller Voraussicht nach auch der Bestand einer zweiten Kindergartengruppe erreicht werden.
Es sollte, so der Bürgermeister, entschieden werden, ob die Gemeinde nicht beide Gebiete als nächste und möglichst gleichzeitig erschließe, bzw. die notwendigen Schritte (u.a. Bebauungsplan, Erschließungsträger) einleite, um auch eine Option zu haben. Bei der anschließenden Diskussion im Gremium stellten einige Gemeinderatsmitglieder vor allem die Frage des Bedarfs an Wohnbauflächen in der Gemeinde und verneinten die Auffassung der Verwaltung, zwei Wohn-baugebiete gleichzeitig zu erschließen.
Beschlossen wurde schließlich, dass die Erschließung eines Wohnbaugebietes „Nähere Hub / Breiter Weg“ Priorität hat (Abstimmungsergebnis: einstimmig; 6 anwesende Gemeinderatsmitglieder befangen) und erst danach ein Wohnbaugebiet „Bronnenfeld“ in Neubärental (Abstimmungsergebnis: 11 Ja-Stimmen, 3 Enthaltungen; ein anwesendes Gemeinderatsmitglied befangen) in Angriff genommen werden soll.

Das nächste EURO-Bärental-Treffen
findet vom 14. – 16. Mai 2004 in der Gemeinde Wurmberg statt. Dies gab Bürgermeister Helmut Sickmüller in der Gemeinderatssitzung bekannt. Einen ursprünglich vorgesehenen Termin habe man wegen der Europawahl und der Kommunalwahlen im nächsten Jahr nicht nehmen können.

Beim Jugendtreff in der Luzernestraße
würden die festgelegten Öffnungszeiten nicht eingehalten und dadurch sei auch die Lärmbelästigung für die Anwohner erheblich, lautete die Beschwerde eines Zuhörers am Ende der öffentlichen Gemeinderatssitzung. Der Bürgermeister sagte zu, den Verein „Jugendtreff“, mit dem eine schriftliche Vereinbarung wegen der Nutzung der Räumlichkeiten bestehe, auf die strikte Einhaltung der Hausordnung hinzuweisen.


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