Aus der Gemeinderatssitzung vom 27.04.2001

Sanierung der Wasserversorgung in der Karl-Friesinger-Straße und Kelterstraße

Einbau eines Geschiebeschachtes vor dem Regenüberlaufbecken im "Birkhof" in Neubärental

Auswechslung und Sanierung von Kanalisation im Zuge der Eigenkontrollverordnung

Kriminalitätsstatistik 2000 für die Gemeinde Wurmberg

Fusion der Regionalen Rechenzentren Franken - Unterer Neckar (Heidelberg/Heilbronn), Karlsruhe und Südlicher Oberrhein (Freiburg)

Erweiterung der Grundschule Wurmberg

Abschussplan für Rehwild

Baugesuche

Die Wasserleitungen
in der Karl-Friesinger-Straße zwischen Einmündung Gollmerstraße und Anwesen Nr. 41 (Länge ca. 435 m) und in der Kelterstraße zwischen Einmündung Gollmerstraße und Anwesen Nr. 29 (Länge ca. 350 m) sowie die vorhandenen Schachtbauwerke sind in sehr schlechtem Zustand. Auf Vorschlag des Büros GKW Ingenieure Friolzheim beschloss der Gemeinderat deshalb in der öffentlichen Sitzung am vergangenen Freitag, die Hauptleitungen durch duktile Gussrohre DN 100 zu ersetzen, neue Wasserleitungsschächte aus Betonfertigteilen zu erstellen und veraltete Hausanschlussleitungen bis zur Grundstücksgrenze zu er-neuern. Die Ausschreibung der Maßnahme erfolgt noch in diesem Monat. Baubeginn für den Bereich Karl-Friesinger-Straße ist im September 2001, für den Bereich Kelterstraße im März 2002 vorgesehen (Bauzeit bei guter Witterung jeweils drei Monate). Die Gesamtkosten belaufen sich auf geschätzte 810 000 DM (Karl-Friesinger-Straße 450 000 DM, Kelterstraße 360 000 DM) und sind von der Gemeinde zu tragen. Bei evtl. Erneuerung der Hausanschlussleitungen auf Privatgrundstücken gehen die Kosten zu Lasten des jeweiligen Grundstückseigentümers.

In das Regenüberlaufbecken Birkhof
kommen aus dem Kanalsystem laufend große Mengen an mineralischen Stoffen wie Sand und Kies und bleiben dort liegen. Aufgrund der großen Grundfläche des Beckens ist es deshalb sehr aufwändig, diese Ablagerungen zu beseitigen, zumal eine Verklebung mit organischen Rückständen erfolgt und sich dadurch eine harte Kruste bildet, die schwer entfernt werden kann. Um eine wesentliche Verbesserung zu erreichen, hat das Büro GKW Ingenieure empfohlen, im Zulaufkanal zum RÜB einen Geschiebeschacht der Firma Vogelsberger, Kuppenheim einzubauen, der die Funktion hat, das ankommende mineralische Material vor dem Becken abzufangen und zu speichern. Die Leerung des Schachtes soll durch eine stationäre Greiferanlage erfolgen.
Zu der Maßnahme, die auch Erdarbeiten umfasst und nach der Kostenschätzung des Ingenieurbüros 120 000 DM Ausgaben verursacht, erteilte der Gemeinderat seine Zustimmung.

Im Zuge der Eigenkontroll-Verordnung
hat die Gemeinde Wurmberg bei der Kanalisation in den letzten Jahren bereits Schäden der Schadensklasse 1 und 2 behoben. Im Jahr 2001 sollen weitere Schäden mit einem Kostenaufwand von 330 000 DM durch Auswechslung in offener Bauweise bzw. durch Sanierung mittels partiellen Inlinern und Robotertechnik in geschlossener Bauweise bei Kanalhaltungen in mehreren Wurmberger Ortsstraßen beseitigt werden. Der Gemeinderat beschloss die notwendigen Maßnahmen und stimmte dem Ausschreibungsverfahren zu.

Die Kriminalitätsstatistik 2000
für die Gemeinde Wurmberg stand bei der letzten öffentlichen Gemeinderatssitzung ebenfalls auf der Tagesordnung. Polizeihauptkommissar Ralf Weißert, Leiter des Polizeipostens Mönsheim, erklärte, dass in der Gemeinde Wurmberg im Jahr 2000 57 Straftaten (einfacher und schwerer Diebstahl, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Vermögensdelikte, Verstoß gegen Betäubungsmittelgesetz) zu verzeichnen gewesen seien und zu den Tätern auch Kinder und Jugendliche gezählt hätten. Die Aufklärungsquote habe bei fast 90 % gelegen. Zehn Straftaten seien von Wurmberger Einwohnern im vergangenen Jahr außerhalb der Gemeinde begangen worden. Beim Vergleich mit anderen Gemeinden anhand der Häufigkeitsziffer könne man, so Weißert, feststellen, dass die Gemeinde Wurmberg nach wie vor günstig abschneiden würde.

Der Fusion der Regionalen Rechenzentren
Franken-Unterer Neckar, Karlsruhe und Südlicher Oberrhein und damit verbundener notwendiger Beschlüsse stimmt die Gemeinde Wurmberg als Mitglied des Zweckverbandes Regionales Rechenzentrum Karlsruhe zu. Ziel der Fusion sei, so Bürgermeister Sickmüller in der Gemeinderatssitzung, die sächlichen und personellen Ressourcen so zu bündeln, dass die DV-Dienstleistungen künftig noch effizienter und wirtschaftlicher erbracht werden können.

Das Oberschulamt Karlsruhe
habe für die vorgesehene Erweiterung der Grundschule Wurmberg einen Raumbedarf von max. 222 qm als förderungswürdig aufgrund des Modellraumprogramms des Landes Baden-Württemberg für eine zweizügige Grundschule festgesetzt. Diese Mitteilung machte Bürgermeister Sickmüller in der Gemeinderatssitzung am 27. April. Der von der Gemeinde beauftragte Architekt Thomas Meeh könne deshalb nunmehr mit der Planung beginnen.

Im Abschussplan für Rehwild,
der für die Jahre 2001 – 2003 Gültigkeit hat, sehen die Wurmberger Jagdpächter den Abschuss von 30 Böcken, 18 Geißen und 33 Kitzen vor. Dies gab Bürgermeister Sickmüller ebenfalls in der Gemeinderatssitzung bekannt.

Baugesuche
Zu den beantragten Befreiungen von Festsetzungen des jeweiligen Bebauungsplanes erteilte der Gemeinderat sein Einvernehmen bei den Anträgen zum Einbau einer Dachgaube auf dem Grundstück Flst. Nr. 4066, Forchenstr. 37, und zur Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Garage im Kenntnisgabeverfahren auf dem Grundstück Flst.Nr. 18348, Robert-Britsch-Str. 19. Weiterhin wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt beim Antrag zum Anbau eines Balkons an das bestehende Wohnhaus auf dem Grundstück Flst.Nr. 3627, Hartheimer Str. 22. In den Widerspruchsverfahren gegen die Baugenehmigungen zum Neubau jeweils eines Carports auf den Grundstücken Flst.Nr. 493/4, Schießmauerstr. 6, und 493/5, Schießmauerstraße 8, stimmte der Gemeinderat den Baugesuchen in der von den Bauherren beantragten Form zu und erteilte sein Einvernehmen zu der erforderlichen Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes.


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