Aus der Gemeinderatssitzung vom 26. Januar 2001

Auslobungstext für städtebaulichen Ideenwettbewerb beschlossen

Auftrag für Sanierung des Tennenplatzes vergeben

Erhalt des Verwaltungsraumes "Heckengäu" als Einheit bei Landesentwicklungsplan angestrebt

Baugesuche

Für den städtebaulichen Ideenwettbewerb
bei der Sanierungsmaßnahme „Ortsmitte Wurmberg“ beschloss der Gemeinderat einstimmig den vom Sanierungsträger Stadtentwicklung Südwest in Stuttgart (STEG) vorgeschlagenen Text der Auslobung und stimmte dabei auch der personellen Besetzung des Preisgerichts, der Benennung der Architekturbüros, die zum Wettbewerb zugelassen werden, sowie der Höhe der Preise und Ankäufe zu.

Der Wettbewerb wird als begrenzt offener Ideenwettbewerb öffentlich in ver-schiedenen Presseorganen und zusätzlich im Internet ausgeschrieben und ist auf insgesamt 25 Teilnehmer beschränkt. 15 Architekturbüros (und 5 Nachrücker) werden hierbei aufgrund ihrer Bewerbung unter notarieller Aufsicht ebenso ausgelost wie fünf Teilnehmer in der besonderen Bewerbergruppe „Junge Büros“ (Diplom nicht älter als 5 Jahre). Die Büros Edelmann in Bauschlott, Abraham und Göz in Pforzheim sowie Burkle/Hahnemann und Guttenberger in Stuttgart erhalten von der Gemeinde Wurmberg als Auslober des Wettbewerbs eine Einladung zur Teilnahme.

Das Preisgericht, das die eingereichten Arbeiten zu beurteilen hat, setzt sich wie folgt zusammen:

Fachpreisrichter

  • Prof. Kölz, Stuttgart
  • Prof. Telian, Karlsruhe
  • Dipl.Ing. Fauth, Mühlacker
  • Dipl.Ing. Weller, Mönsheim

stellv. Fachpreisrichter

  • Dipl.Ing. Frau Grammel, Stuttgart
  • Dipl.Ing. Jung, Pforzheim

Sachpreisrichter

  • Bürgermeister Sickmüller
  • Gemeinderat Hermann
  • Gemeinderat Schaan

stellv. Sachpreisrichter

  • Gemeinderat Binder
  • Gemeinderätin Noller

Die Vorprüfung der Arbeiten erfolgt durch die STEG.

Mit den zugelassenen Wettbewerbsteilnehmern veranstaltet das Preisgericht ein Kolloquium. Das Wettbewerbsergebnis wird durch die Preisrichter voraussichtlich in der zweiten Julihälfte 2001 ermittelt sein, so dass unmittelbar danach auch die Bevölkerung bei einer Ausstellung in der Turn- und Festhalle die Arbeiten zu sehen bekommt.

Für Preise und Ankäufe stellt die Gemeinde Wurmberg als Auslober des Wett-bewerbs insgesamt 70 000 DM zur Verfügung, die wie folgt zur Aufteilung vorgesehen sind:

  • 1. Preis: 23 000 DM
  • 2. Preis: 16 500 DM
  • 3. Preis: 10 000 DM
  • 4. Preis: 7 000 DM
  • Ankäufe 13 500 DM

Mit dem Wettbewerb ist beabsichtigt, insbesondere städtebauliche Lösungsvorschläge für die Ortsmitte Wurmberg im Bereich Gollmerstraße / Brunnenberg-straße / Römerstraße zu erhalten, um danach die erforderlichen Erneuerungs- und Neuordnungsmaßnahmen im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten durchführen zu können.

Der Tennenplatz im Sportzentrum „Steinernes Kreuz“
bedarf dringend einer Sanierung, nachdem das Oberflächenwasser nicht mehr richtig abläuft und sich auch Grobkorn aus der unteren Schicht auf die Oberfläche des Platzes schafft. Günstigster Bieter für die Sanierungsmaßnahme ist die Firma Garten-Moser in Mühlacker mit einem Angebotspreis von 38 222 DM. Sie erhielt auch vom Gemeinderat einstimmig den Auftrag zur Durchführung der Arbeiten.

Bei der Fortschreibung des Landesentwicklungsplanes für Baden-Württemberg
hat das Wirtschaftsministerium in Stuttgart für die sechs Heckengäugemeinden (Friolzheim, Heimsheim, Mönsheim, Wiernsheim, Wims-heim und Wurmberg) bei den Raumkategorien drei verschiedene Zuordnungen vorgesehen. Bei der Sitzung der Verbandsversammlung des Gemeindeverwal-tungsverbandes „Heckengäu“ am 23. Januar 2001 in Heimsheim stellte Bürger-meister Sickmüller als Kompromiss deshalb den Beschlussantrag, dass der Verband keine Einwendungen gegen die Anregungen des Regionalverbandes Nordschwarzwald und des Enzkreises hat, bei der Fortschreibung des LEP den Verwaltungsraum „Heckengäu“ als Einheit zu erhalten und die sechs Verbands-gemeinden einer Randzone zwischen den Verdichtungsräumen Stuttgart und Karlsruhe/Pforzheim zuzuordnen. Dieser Antrag, der auch entsprechend begründet worden war, wurde mit vier Ja-Stimmen (Friolzheim, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg) bei zwei Nein-Stimmen (Heimsheim, Mönsheim) von der Verbands-versammlung angenommen. Gemeinderat und 1. Bürgermeister-Stellvertreter Erwin Essig dankte in der Gemeinderatssitzung Bürgermeister Sickmüller für seinen Einsatz zur Erhaltung der Einheit des Verwaltungsraumes „Heckengäu“. Die Entscheidung über die Zuordnung der einzelnen Gemeinden im künftigen Landesentwicklungsplan, so Sickmüller, habe nun die Landesregierung zu treffen.

Baugesuche
Das Einvernehmen erteilte der Gemeinderat bei den Anträgen zur Errichtung eines Nebengebäudes auf dem Grundstück Flst.Nr. 3517, Wurmberger Str. 1, zur Erteilung einer Befreiung für die Errichtung eines Wohnhauses mit Doppelgarage im Kenntnisgabeverfahren auf dem Grundstück Flst.Nr. 30/10, Seehausstr. 20 sowie zum Anbau einer Garage an das bestehende Wohnhaus auf dem Grundstück Flst.Nr. 3640/1, Hartheimer Str. 13 a.

Bei den Anträgen zum Neubau jeweils eines Carports auf den Grundstücken Flst.Nr. 493/4, Schießmauerstr. 6, und 493/5, Schießmauerstr. 8, hat der Gemeinderat das Einvernehmen erteilt unter der Maßgabe, dass jeweils ein Mindestabstand von 1,0 m von der Straße eingehalten wird.

Hinsichtlich der Bauvoranfrage zur Errichtung eines Wohnhauses mit Garage auf dem Grundstück Flst.Nr. 131/1, Öschelbronner Straße, hat der Gemeinderat das Einvernehmen in Aussicht gestellt für den Fall, dass das Baugrundstück mittels einer Ergänzungs- oder Entwicklungssatzung dem Innenbereich nach § 34 BauGB zugeordnet werden kann.


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