Aus der Gemeinderatssitzung vom 25. Juli 2001

Wasserleitungen / Im Zuge der Eigenkontrollverordnung / Die Kreisstraße 4501 / Die Evang. Kirchengemeinde Wurmberg / Der Schulverband "Platte" / Baugesuche

Die Wasserleitungen

in der Karl-Friesinger-Straße zwischen Einmündung Gollmerstraße und Anwesen Nr. 41 (Länge ca. 435 m) und in der Kelterstraße zwischen Einmündung Gollmerstraße und Anwesen 29 (Länge ca. 350 m) sowie die vorhandenen Schachtbauwerke sind in sehr schlechtem Zustand. Der Gemeinderat hatte deshalb in der Sitzung am 27. April 2001 beschlossen, die Hauptleitungen durch duktile Gussrohre DN 100 zu ersetzen, neue Wasserleitungsschächte aus Betonfertigteilen zu erstellen und veraltete Hausanschlussleitungen bis zur Grundstücksgrenze zu erneuern. Aufgrund der öffentlichen Ausschreibung der Wasserleitungsgrabarbeiten und zusätzlicher Kanalisationsgrabarbeiten in verschiedenen Straßen wurden sechs gültige Angebote abgegeben. Billigster Bieter zum Angebotspreis von 686.710,08 DM war die Firma Niedecker, Pforzheim. Sie erhielt vom Gemeinderat in der öffentlichen Sitzung am 25. Juli auch den Auftrag. Aufträge wurden außerdem nach jeweils beschränkter Ausschreibung für die Wasserleitungslieferung an die Fa. Reisser, Böblingen, zum Angebotspreis von 57.815,63 DM und für die Leitungsverlegung einschließlich der Lieferung von Kleinteilen an die Fa. Knapp, Mönsheim zum Angebotspreis von 110.696,13 DM vergeben. Mit den Arbeiten soll, so Dipl. Ing. Welte von dem Büro GKW Ingenieure, Friolzheim unmittelbar nach den Sommerferien in der Karl-Friesinger-Straße begonnen werden. Bei entsprechender Witterung könnten dort die Arbeiten noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, um sie danach in der Kelterstraße Anfang des Jahres 2002 fortzusetzen. Der Fahrzeugverkehr müsste je nach Baufortschritt umgeleitet werden. Gemeindekämmerer Grössle wies in der Gemeinderatssitzung noch darauf hin, dass bei evtl. Erneuerung der Hausanschlussleitungen auf Privatgrundstücken die Kosten zu Lasten des jeweiligen Grundstückseigentümers gingen.

Im Zuge der Eigenkontrollverordnung

wird die Gemeinde Wurmberg in einem 3. Bauabschnitt Kanalschäden in Wurmberger Ortsstraßen mittels partiellen Inlinern, Schlauch-Relining und Robotertechnik, also nicht in offener Bauweise, beseitigen. Nach dem Ergebnis der beschränkten Ausschreibung, bei der fünf Firmen Angebote abgaben, war die Fa. Wolfgang Boger, Wurmberg, billigster Bieter mit einem Angebotspreis von 133.588,92 DM. Sie erhielt deshalb vom Gemeinderat den Auftrag für die Sanierung der Kanalschäden und wird unverzüglich mit den Arbeiten beginnen.

Die Kreisstraße 4501

zwischen Wurmberg und Öschelbronn wird ab Mitte September 2001 bei Vollsperrung durch den Enzkreis ausgebaut. Dabei wird die Gemeinde Wurmberg auch die Kanalisation/Wasserleitung bis zur früheren Radarstation an der Öschelbronner Straße (heute: Recyclinghof) und die Wasserleitung bis zum Gelände des SSF Stuttgart erneuern. Den Auftrag erhielt vom Gemeinderat die Fa. Morof, Althengstett, zum Angebotspreis von insgesamt 233.129,17 DM. Sie wird auch die Straßenbauarbeiten für den Enzkreis ausführen. Bürgermeister Sickmüller erklärte bei dem Tagesordnungspunkt, dass die Gemeinde Wurmberg nun endlich das Gelände der früheren Radarstation (Größe: ca. 90 ar) vom Bundesvermögensamt erwerben könne und die Stuttgarter Sportfreunde aufgrund Vereinbarung im Kaufvertrag vom Dezember 1981 die Kosten der Erneuerung der Wasserleitung zu ihrem Gelände übernehmen müssten.

Die Evang. Kirchengemeinde Wurmberg

hat zum 01.01.2002 als Träger der Kindergärten in Wurmberg und Neubärental die Entgelte (Elternbeiträge) neu festgesetzt. Der Kirchengemeinderat als zuständiges Gremium hat sich hierbei an die Verabredung der kommunalen Spitzenverbände mit den Kirchen gehalten und nur bei dem monatlichen Beitrag für ein Kind aus einer Familie mit vier und mehr Kindern eine Abweichung vom Richtwert beschlossen (11 statt 9 EURO). Der Gemeinderat stimmt dieser Regelung zu.

Der Schulverband "Platte",

bestehend aus den Verbandsmitgliedern Wiernsheim und Wurmberg, wird beim Hauptschulgebäude in Wiernsheim Bau- und Sanierungsmaßnahmen (Anbau Hauswirtschaftsbereich, Erneuerung Glas- und Fensterelemente, Jalousien, Flachdachabdichtung) durchführen und hat in der Sitzung der Verbandsversammlung am 30. Juli 2001 erste Arbeiten im Umfang von rund 1,5 Mio DM an verschiedene Firmen vergeben. Bürgermeister Sickmüller erklärte in diesem Zusammenhang, dass Wurmberg und Wiernsheim aufgrund ihres Aktienbesitzes bei der EnBW vom Ausgleichstock beim Regierungspräsidium Karlsruhe nicht die erhofften Zuweisungen (Wurmberg: 250.000 DM, Wiernsheim: 340.000 DM) erhalten würden. Durch den Aktienbesitz würde man beide Gemeinden als "reich" und nicht mehr als finanziell leistungsschwach betrachten. Sickmüller teilte diese Auffassung des Verteilerausschusses beim Ausgleichstock nicht und kündigte an, gegen den in Kürze erwarteten Ablehnungsbescheid des Regierungspräsidiums Karlsruhe Rechtsmittel einzulegen.

Baugesuche

Zum Antrag auf Errichtung einer Containeranlage zur Nutzung als Jugendtreff auf dem Grundstück Luzernestr. 2 (Flst.Nr. 177) erteilte der Gemeinderat ebenso sein Einvernehmen wie zu den Anträgen auf Einbau von Dachgauben auf dem Grundstück Stangenäckerstr. 4 (Flst.Nr. 12/1) bzw. auf Umbau und Renovierung des bestehenden Wohnhauses auf dem Grundstück Öschelbronner Str. 15 (Flst.Nr. 109/1).


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