Zweckverband Bauhof Heckengäu

Die Verbandsversammlung besichtigt die gelungene Erweiterung des Bauhofs.

Bericht aus der Verbandsversammlung vom 29. November 2017

Am 29.11.2017 fand im Bauhof Heckengäu in Wurmberg die Verbandsversammlung des Zweckverbands Bauhof Heckengäu statt.

Haushalt 2017 – Vorläufiger Abschluss des Haushaltsjahres 2017 und Bericht über die Erweiterung des Bauhofs am Standort in Wurmberg

Geschäftsführer Gerhard Grössle erläuterte die einzelnen Haushaltspositionen und hierbei die wesentlichen Abweichungen. Wesentliche Abweichung im Verwaltungshaushalt sind die niedrigeren Ausgaben für die Fahrzeughaltung. Gegenüber dem Planansatz von 85.000 € wird der Haushalt voraussichtlich um 15.000 € geringer mit rund 70.000 € abschließen. Durch die erfolgten Beschaffungen und die Bauhoferweiterung werden die Ansätze für die Verzinsung und Abschreibungen um insgesamt 3.000 € überschritten. Eine Steigerung von 5.000 € ergab sich bei der Position Schutz- und Dienstkleidung durch die Erhöhung der Anzahl der zur Verfügung stehenden Arbeitskleidung. In der Gesamtsumme wird der Verwaltungshaushalt rund 3.000 € unter dem Planansatz abschließen.

Im Vermögenshaushalt sind zwei wesentliche Positionen enthalten. Zum einen der Erwerb von beweglichem Vermögen, hier die Ersatzbeschaffung von Fahrzeugen, welche rund 10.000 € höher als geplant abschließen wird, da der Veräußerungserlös erst im Jahr 2018 eingehen wird. Unter Berücksichtigung dieses Erlöses dürfte die überplanmäßige Ausgabe kompensiert werden.

Zum anderen ist eine wesentliche Ausgabe des Vermögenshaushalts die Erweiterung des Bauhofes. Hier sind Ausgaben in Höhe von 360.000 € veranschlagt. Herr Grössle erläutert in einem kurzen Rückblick, dass bei der Gründung des Bauhofes noch von einer Erweiterung in Richtung Süden ausgegangen wurde und für diese Erweiterung Kosten in Höhe von 560.000 € ohne Waschplatte und Ölabscheider veranschlagt wurden. Durch die Umplanung in Richtung Westen konnte nunmehr eine größere Erweiterung (24 anstelle von 18 Metern) mit Waschplatte und Ölabscheider realisiert werden und die Kosten werden hierfür insgesamt ca. 330.000 € betragen und damit rund 130.000 € unter den ursprünglichen Annahmen liegen.

Besonders hingewiesen wurde auf die erfolgte Eigenleistung des Bauhofes an der Erweiterung. Mit vielen Ideen und einer Eigenleistung von über 2.000 Stunden, welche einem Gegenwert von rund 75.000 € entsprechen, konnte ein erheblicher Anteil an der Reduzierung der Baukosten erreicht werden. So sind unter anderem die Verlegung der Wasser- und Abwasserleitungen, der Einbau der Waschplatte und des Ölabscheiders, sämtliche Maurerarbeiten und Herstellung aller Pflasterflächen in Eigenleistung erfolgt. Von Seiten der Verbandsversammlung wird dem Team des Bauhofs für diese Leistung Respekt und Anerkennung ausgesprochen. Ebenso sprach sich die Verbandsversammlung für die Beschaffung einer Hebebühne zur Wartung und Reparatur der Fahrzeuge aus.

Sehr positiv wird gesehen, dass für das Jahr 2018 ein Tag der offenen Tür geplant ist, um den Bauhof auch der Bevölkerung präsentieren zu können.

Haushalt 2018 – Vorberatung des Haushaltsplans 2018

Für die Haushaltsansätze des Verwaltungshaushaltes 2018 wurden im Wesentlichen die gleichen Ansätze wie in 2017 vorgeschlagen. Im Bereich Personalausgaben wurde eine Tariferhöhung von 3 % berücksichtigt, dieser Ansatz erhöht sich damit auf 825.000 €. Die Kosten der Fahrzeughaltung wurden auf 75.000 € reduziert. Erhöht wurde der Ansatz für Dienst- und Schutzkleidung, da hier ein Mehraufwand durch die zusätzlich benötigten Hosen vorhanden ist. Die Erhöhung bei den Geschäftsausgaben ist im Wesentlichen durch die Abrechnung der GEZ-Gebühren für die vergangenen Jahre bedingt. Durch die erfolgten Anschaffungen erhöhen sich die Ansätze für die Abschreibungen und Verzinsung und damit auch der Ansatz bei den Einnahmen. In der Summe gleicht sich diese Position aus.

Im Vermögenshaushalt 2018 sind Mittel für die Ersatzbeschaffung für den Unimog in Höhe von 175.000 € sowie für die jährliche Beschaffung von Geräten bis 3.000 € vorgesehen. Als bauliche Maßnahmen sind der Einbau sog. Kolonnenräume und die Einhausung des Bauhofs auf der Ostseite vorgesehen. Herausgenommen werden konnte die im Jahr 2020 geplante Überdachung der noch zu bauenden Schüttgutboxen. Durch die jetzt neu geplanten Kolonnenräume und Einhausung der Ostseite kann auf die Überdachung verzichtet werden. Der Ansatz 2020 kann daher um 100.000 € reduziert werden. Dem gegenüber wurden zwei Ansätze für 2018 eingestellt, für die vorgenannten Kolonnenräume und Einhausung der Ostseite. Die Kosten hierfür betragen rund 40.000 €. Durch diese Umplanung können damit rund 60.000 € eingespart werden. Ergänzt wurde für das Jahr 2018 die Beschaffung einer Feuchtsalzanlage am Standort Wurmberg. Als Ansatz werden hierfür 30.000 € im Haushalt 2018 eingeplant.

Der Finanzplanungszeitraum 2019-2021 sieht die vorgesehenen Ersatzbeschaffungen vor, die dann im jeweiligen Haushaltsjahr durch die Verbandsversammlung noch grundsätzlich zu entscheiden sind. Insbesondere am Planungsjahr 2021 wird deutlich, dass die notwendigen Investitionen und Ersatzbeschaffungen der vergangenen Jahre sich ab 2020 dahingehend auswirken, dass die Zahl der notwendigen Ersatzbeschaffungen sinkt, da die Ausstattung des Bauhofs auf einem guten Stand ist.

 

Mario Weisbrich
Verbandsvorsitzender


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