Österreichischer Maschinenbauer ENGEL baut in Wurmberg
Baustart in Wurmberg – Claus Wilde (2. von links), Niederlassungsleiter von ENGEL in Wurmberg, und sein Mitarbeiter Frank Weidle, Bürgermeister Jörg-Michael Teply sowie Peter Haas, Geschäftsbereichsleiter Fa. HABAU (von links nach rechts)
Der österreichische Spritzgießmaschinenbauer ENGEL AUSTRIA mit Stammsitz in Schwertberg bei Linz lässt sich in Wurmberg nieder. Im Gewerbegebiet „Dachstein“ unweit der Anschlussstelle Pforzheim-Süd an die Bundesautobahn A8 entsteht bis Ende des Jahres das ENGEL Deutschland GmbH Technologieforum Stuttgart.
ENGEL ist als Einzelmarke der weltweit größte Hersteller von Spritzgießmaschinen und eines der führenden Unternehmen im Kunststoffmaschinenbau. Zu den Kunden von ENGEL zählen große multinationale Konzerne ebenso wie kleine und mittelständische Unternehmen in den Branchen Automobil und Telekommunikation, Haushalts- und Spielwaren, Verpackung und Medizintechnik.
Wurmberg ist neben Nürnberg, Hagen und Hannover der vierte Standort von ENGEL AUSTRIA in Deutschland. Auf einem insgesamt rund 10.000 qm großen Grundstück, das bereits die Erweiterungsfläche für einen geplanten zweiten Bauabschnitt mit umfasst, wird sich die neue Niederlassung als Technologieforum auf Innovationen und Zukunftstrends fokussieren.
Bürgermeister Jörg-Michael Teply zeigt sich mit der Ansiedlung von ENGEL sehr zufrieden: „ENGEL ist eines der führenden Unternehmen im Kunststoffmaschinenbau und steht daher unserem Gewerbegebiet Dachstein sehr gut zu Gesicht.“ Das geplante Gebäude werde auch aus städtebaulicher Sicht das Gewerbegebiet „Dachstein“ weiter aufwerten. Der Bürgermeister betont, dass die Verhandlungen über die Ansiedlung von ENGEL in Wurmberg mit der Unternehmensleitung – unter anderem mit Dr. Peter Neumann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Engel Holding GmbH, und Ralf Christofori, Geschäftsführer der Engel Deutschland GmbH - sehr zügig und zielgerichtet, dabei aber stets in äußerst angenehmer Atmosphäre geführt worden seien: „Dieses vertrauensvolle Miteinander wollen beide Seiten auch künftig beibehalten.“
Teply weiter: „Allen am Zustandekommen der Ansiedlung Beteiligten ist ein großes Lob auszusprechen, so z.B. dem Gemeinderat für seine schnellen und weitsichtigen Entscheidungen über das Verkaufsangebot, den Rathausmitarbeitern für ihr zügiges Verwaltungshandeln und nicht zuletzt den Genehmigungsbehörden beim Landratsamt Enzkreis für deren rasche und fachlich fundierte Bearbeitung des Bauantrags.“
Claus Wilde, Leiter der Wurmberger ENGEL-Niederlassung, weist darauf hin, dass das Unternehmen seinen Kunden am Standort Wurmberg nicht nur ein Technikum und Trainingszentrum anbietet, sondern sich als Informations- und Kommunikationsdrehscheibe der süddeutschen Kunststoffindustrie etablieren möchte. Neue Systemlösungen und Technologien werden künftig unabhängig von den Fachmessen das ganze Jahr über in Wurmberg präsentiert. Regelmäßig wird die Niederlassung zu Technologieforen und Workshops einladen. Die Schwerpunkte bilden dabei die Themen Leichtbau, Automatisierung und Energieeffizienz. Ein Mitarbeiter wird sich exklusiv um die Energieberatung der Kunden in Südwestdeutschland kümmern.
Bislang wurden die Kunden in Baden-Württemberg von der Niederlassung in Nürnberg betreut. Dort wurden in den letzten Jahren bereits neue Mitarbeiter eingestellt, die jetzt gemeinsam mit Claus Wilde nach Wurmberg wechseln. Mit der Fertigstellung des Neubaus wird bis Ende des Jahres gerechnet; sukzessive soll dann auch die Zahl der Mitarbeiter in Wurmberg weiter aufgestockt werden.
Weitere Informationen können der nachfolgenden Pressemitteilung der ENGEL AUSTRIA GmbH entnommen werden.
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